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KI sicher nutzen: Worauf Sie achten und welche Fehler Sie vermeiden sollten

Eine Studie aus dem Jahr 2025 ergab, dass 77 % der Mitarbeitenden regelmäßig vertrauliche Unternehmensdaten in KI-Chatbots eingeben — und die meisten von ihnen glauben dabei nicht, etwas Falsches zu tun.

Das ist kein Vorwurf. Es ist das Ergebnis davon, wie natürlich KI-Tools funktionieren: Sie schreiben eine Anfrage, bekommen eine Antwort. Nirgendwo schrillt ein Alarm. Nichts wirkt gefährlich.

Doch die Daten, die Sie der KI übermitteln, müssen nicht bei Ihnen bleiben. Und die Ergebnisse, die Sie von der KI erhalten, müssen nicht der Wahrheit entsprechen. Beide Probleme lassen sich lösen — Sie müssen nur wissen, worauf Sie achten sollten.


Was tatsächlich mit Ihren Daten passiert

Moderne KI-Chatbots sind kommerzielle Dienste. Ihre Konversationen dienen als Eingabe zur Antwortgenerierung — aber auch als potenzielle Trainingsdaten, Telemetrie oder Geschäftsaufzeichnungen.

Konkrete Zahlen aus der Welt der KI-Vorfälle im Jahr 2025:

  • 3 Millionen sensible Datensätze pro Organisation wurden durch Tools wie Microsoft Copilot in der ersten Jahreshälfte 2025 offengelegt (Untersuchung von Concentric AI)
  • 300 Millionen Nachrichten von 25 Millionen Nutzern waren nach einem Sicherheitsfehler in einer KI-Chat-Anwendung zugänglich (Februar 2026)
  • ChatGPT-Konversationen erschienen in Google-Suchergebnissen, als Nutzer Links geteilt hatten — obwohl sie glaubten, der Chat sei privat
  • OpenAI ist gesetzlich verpflichtet, Konversationen herauszugeben, wenn ein Gerichtsbeschluss vorliegt — und „gelöschte” Chats können bis zu 30 Tage gespeichert bleiben

Quellen von Unternehmensdatenlecks im Jahr 2025 (% der Vorfälle)

Das bedeutet nicht, dass KI-Tools gefährlich sind. Es bedeutet, dass man sie bewusst einsetzen muss — genauso wie E-Mail oder Cloud-Speicher.


Was Sie niemals in eine KI eingeben sollten

Klicken Sie auf eine Karte und erfahren Sie warum.

Persönliche Identifikationsdaten
Anmeldedaten und Passwörter
Vertrauliche Unternehmensinformationen
Gesundheitsdaten Dritter
Zahlungsdaten

Wann und wie Sie KI-Ausgaben überprüfen sollten

Wie der Artikel Wie KI funktioniert erklärt, sind Halluzinationen keine Ausnahme — sie sind eine systemische Eigenschaft. Nur das Risikoausmaß variiert je nach Kontext.

Immer überprüfen:

  • Konkrete Zahlen, Daten, Namen und Statistiken — besonders wenn Sie diese veröffentlichen oder weitergeben möchten
  • Rechtliche und steuerliche Informationen — KI ist kein Anwalt und kein Steuerberater; betrachten Sie Ausgaben als erste Orientierung, nicht als Fachgutachten
  • Medizinische Informationen — dasselbe Prinzip; KI kann für ein erstes Verständnis eines Themas hilfreich sein, aber nicht für medizinische Entscheidungen
  • Zitate und Quellen — KI erfindet Quellen mitunter; wenn ein Studien- oder Buchtitel genannt wird, überprüfen Sie dessen Existenz

Wo überprüfen: Primärquellen (Websites von Institutionen, PubMed für Medizin, offizielle Rechtsdatenbanken für juristische Texte, verlässliche Nachrichtenquellen) — nicht andere KI-Tools.


Die häufigsten Fehler im Umgang mit KI

Ausgaben als feststehende Tatsachen nehmen

KI antwortet immer — auch wenn sie die Antwort nicht kennt. Die Ausgabe ist ein Ausgangspunkt für kritisches Urteilen, kein endgültiges Ergebnis.

Ausgaben unverändert kopieren

KI-Text kennt Ihren Kontext, Ton oder Ihre Beziehung zum Leser nicht. Passen Sie den Text immer an, bearbeiten Sie ihn und prüfen Sie ihn.

Konversationen mit sensiblen Daten teilen

Geteilte Chat-Links können von Suchmaschinen indexiert werden. Die Teilen-Funktion ist für Ergebnisse gedacht — nicht für vertrauliche Konversationen.

KI in Recht, Steuern und Medizin vertrauen

KI liefert einen Überblick, trägt aber keine Verantwortung für das, was sie Ihnen sagt. Sie schon. Lassen Sie es immer von einem Fachmann prüfen.

Unbekannte oder unsichere Anwendungen

Hunderte weniger bekannter KI-Anwendungen haben fragwürdige Sicherheitsstandards. Wählen Sie Tools mit veröffentlichten Datenschutzbedingungen.


Wie Sie ein sicheres KI-Tool erkennen: Worauf Sie vor der ersten Nutzung achten sollten

Nicht alle KI-Dienste gehen gleich mit Ihren Daten um. Der Unterschied zwischen einem vertrauenswürdigen Tool und einer anonymen App ohne Nachweise kann entscheidend sein — und ist auf den ersten Blick nicht immer erkennbar.

Gibt es eine Datenschutzerklärung?

Vertrauenswürdige Dienste haben klar veröffentlichte Datenschutzbedingungen — in verständlicher Sprache, nicht nur in juristischem Fachjargon.

Werden Daten zum Trainieren des Modells genutzt?

Prüfen Sie, ob Ihre Eingaben für das KI-Training verwendet werden. Suchen Sie in den Bedingungen nach einer Zustimmungs- oder Widerspruchsmöglichkeit.

Wer steckt hinter dem Dienst?

Anonyme Apps ohne erkennbares Unternehmen, Kontaktangaben oder Firmensitz sind ein Warnsignal. Wählen Sie etablierte Anbieter.

Tools wie GuideGlare AI Chat haben sowohl Nutzungsbedingungen als auch Datenschutzeinstellungen, die auf den Kunden ausgerichtet sind — Ihre Konversationen werden nicht zum Training von Drittanbieter-Modellen verwendet und Daten werden ohne Ihre Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Das ist ein anderer Ansatz als bei vielen frei verfügbaren Chatbots, bei denen Ihre Eingaben standardmäßig als Lernmaterial für die Modelle dienen.

Wenn Sie ein KI-Tool regelmäßig nutzen oder berufliche Themen damit bearbeiten, lohnt es sich, einen Dienst zu wählen, dessen Bedingungen Sie gelesen haben — oder bei dem Sie wissen, dass jemand anderes sie für Sie geprüft hat.


Schnelle Sicherheits-Checkliste

Bevor Sie eine Nachricht an die KI senden, stellen Sie sich drei Fragen:

  1. Würde es mich stören, wenn jemand anderes diese Nachricht liest? → Falls ja, anonymisieren Sie oder schreiben Sie es nicht.
  2. Enthält die Nachricht persönliche oder Unternehmensdaten, die eine bestimmte Person identifizieren könnten? → Falls ja, entfernen Sie sie.
  3. Werde ich das Ergebnis für eine wichtige Entscheidung nutzen oder veröffentlichen? → Falls ja, überprüfen Sie die Fakten anhand einer Primärquelle.

Was KI hingegen sicher bewältigt

Um ein vollständiges Bild zu zeichnen: Die große Mehrheit der alltäglichen KI-Nutzung birgt kein Sicherheitsrisiko.

E-Mails zu allgemeinen Themen schreiben, Ideen brainstormen, öffentlich zugängliche Texte zusammenfassen, übersetzen, Begriffe erklären, Inhalte erstellen — all das lässt sich bedenkenlos tun, solange Sie in der Anfrage keine sensiblen Informationen preisgeben.

Sicherheit im Umgang mit KI ist keine Frage der Angst, sondern des bewussten Umgangs. Und das ist eine Fähigkeit, die sich schnell erlernen lässt.

KI sicher ausprobieren

GuideGlare AI Chat ist für alltägliche Arbeitsaufgaben konzipiert. Starten Sie mit einem allgemeinen Thema — der ideale erste Schritt ohne Risiko.

→ AI Chat öffnen


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